Wissenschaftsexperimente thailändischer Jugendlicher an Bord der Internationalen Raumstation durchgeführt

Sechs thailändische Schüler und Studierende konnten ihre Forschungsideen unter Schwerelosigkeitsbedingungen auf der Internationalen Raumstation (ISS) verwirklichen, nachdem ihre Projekte im Rahmen einer panasiatischen Wissenschaftsinitiative ausgewählt worden waren.

Sechs junge Thailänder haben ihrem Land große Ehre erwiesen, nachdem ihre wissenschaftlichen Experimentvorschläge ausgewählt und im Rahmen des Programms „Asian Try Zero-G 2025“ an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) durchgeführt wurden.

Die Experimente fanden am 24. März um 10:30 Uhr thailändischer Zeit live statt. Die jungen Forscher verfolgten die Durchführung ihrer Projekte vom Tsukuba Space Center in Japan aus, dem Bodenkontrollzentrum der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA). Ein Astronaut der NASA führte die Experimente in Echtzeit durch, während die Teilnehmer die Vorgänge direkt mitverfolgen konnten.

Das Projekt wurde gemeinsam vom thailändischen Ministerium für Hochschulbildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation (MHESI) über die National Science and Technology Development Agency (NSTDA) organisiert. Weitere Partner waren die Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA), die Charoen Pokphand Foods Public Company Limited sowie Thai AirAsia X.

Thailand gehörte zu insgesamt neun asiatischen Ländern und Regionen, die an dem Programm teilnahmen. Neben Thailand waren Australien, Bangladesch, Japan, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Chinesisch-Taipeh und die Vereinigten Arabischen Emirate vertreten.

Die beiden thailändischen Teams bestanden jeweils aus drei Mitgliedern und konnten ihre eigenständigen Forschungskonzepte erfolgreich für das Programm qualifizieren.

Das erste Team, bestehend aus den Mathayom-6-Schülern Thanakrit Phothipakkhi, Yossaphon Suksawang und Krittin Ketanon von der Darasasmut Sriracha School, untersuchte das Verhalten harmonischer Schwingungen von Federn und Seilen unter Bedingungen der Schwerelosigkeit.

Das zweite Team setzte sich aus den Studierenden Pipatphon Siriphothikul, Chanakan Choei-sa-at und Natdanai Phuengsaengchan von der Chulalongkorn University beziehungsweise der Kasetsart University zusammen. Ihr Forschungsprojekt beschäftigte sich mit dem Verhalten sogenannter Flüssigkeitsbrücken in einer Umgebung mit Mikrogravitation.

Über die wissenschaftlichen Ergebnisse hinaus beschrieben die Teilnehmer die Erfahrung als äußerst inspirierend. Darüber hinaus erhielten die jungen Thailänder die seltene Gelegenheit, direkt mit dem NASA-Astronauten zu sprechen, der ihre Experimente an Bord der Raumstation durchführte. Die Organisatoren hoffen, dass dieser Austausch das Interesse der nächsten Generation an Raumfahrttechnologie, Wissenschaft und Forschung nachhaltig fördern wird.

Interessierte können die Ergebnisse der Experimente sowie weitere Aktivitäten im Rahmen des Programms „Asian Try Zero-G 2025“ über die Facebook-Seite „NSTDA Space Education“ verfolgen.


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